Tutorial – OdroidNAS OS Upgrade auf Ubuntu 16.04

Nachdem ich vor einigen Wochen ein Tutorial zum Upgrade der CubieNAS SD-Card Images zum Download bereitgestellt habe, folgt heute das Tutorial zum Upgrade des OdroidNAS auf Ubuntu Server 16.04 LTS.

Der Upgrade-Prozess beim OdroidNAS ist zwar um einiges einfacher als das Upgrade eines CubieNAS, trotzdem enthält auch er einige Fallstricke.


Das Tutorial wurde von mir auf einem frisch installierten OdroisNAS B151015 erstellt und getestet. Bei zusätzlich installierten Anwendungen und/oder Serverdiensten, sollte muss vor Durchführung des Betriebssystem Upgrades vom Anwender überprüft werden, ob die Anwendungen für Ubuntu Server 16.04 freigegeben sind. Im ungünstigsten Fall können zusätzlich installierte Anwendungen zu Upgradefehlern führen, die in diesem Tutorial nicht berücksichtigt sind.

Ich empfehle vor der Durchführung des Betriebssystem-Upgrades zu prüfen ob es überhaupt notwendig ist das Upgrade auszuführen. Wenn das NAS-System bisher zufriedenstellend funktioniert hat, besteht m. E. kein Grund einen Systemcrash zu riskieren. Mehr als funktionieren kann das System auch unter Ubuntu 16.04 nicht !!
Letztendlich muss jedoch jeder selbst entscheiden ob er das Risiko eingehen möchte.

 

Anwender, die das Betriebssystem-Upgrade durchführen möchten, benötigten folgendes Linux-Knowhow:

  • Grundlegende Kommandozeilenbefehle (ls, cat …)
  • Grundkenntisse zur Installation von Ubuntu Softwarpaketen (apt) und zur Beseitigung von Abhängigkeitsproblemen bei Softwarepaketen
  • keine Scheu vor Kommandozeileneingaben

Obwohl die Anleitung von mir mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt wurde, kann ich inhaltliche oder fachliche Mängel nicht aussschliessen. Aus dem Grund weise ich ausdrücklich daraufhin, dass die Nutzung der Anleitung auf eigene Gefahr erfolgt. Ich übernehme keinerlei Haftung für Schäden und/oder Datenverlust, die/der durch die Verwendung des Dokumentes entstehen.

Jeder, der die Anleitung verwendet, handelt in eigener Verantwortung und sollte in der Lage sein seine persönlichen IT-Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. Das gilt insbesondere für die Themen ‚was passiert wenn ein Fehler auftritt‘ und ‚reichen meine Linuxkenntnisse aus das Problem zu beheben‘.

Um diese Fragen für sich selbst beantworten zu können, empfehle ich dringend vor Beginn der Arbeiten die Anleitung aufmerksam und vollständig durchzulesen.

Bestehen hinsichtlich der Durchführbarkeit Zweifel, rate ich ‚Finger weg‘ !!!!!

Downloadlink:

Tutorial – OdroidNAS OS Upgrade auf Ubuntu 16.04

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Tutorial – CubieNAS V3n/V4n OS Upgrade auf Ubuntu 16.04

Seit der Veröffentlichung von Ubuntu 16.04 vor zwei Monaten habe ich mehrere Anfragen bzgl. der Upgradefähigkeit meiner CubieNAS SD-Card Images erhalten.

Gleich vorne weg, das Upgrade eines ‚produktiven‘ CubieNAS auf Ubuntu 16.04 LTS ist zwar möglich, enthält jedoch einige Fallstricke. Aus dem Grund habe ich mich dazu entschlossen zu dem Thema ein Tutorial zu verfassen.

Gegenüber Ubuntu 14.04 enthält Ubuntu 16.04 größeren Änderungen, wie z. B. systemd als neuen Standard Systemmanager. Das führt dazu, dass der Upgradeprozess nicht so einfach durchzuführen ist und vom Anwender m. E. zumindest rudimentäre Linuxkenntnisse erfordert.

Mich hat die Erstellung des Tutorials jedenfalls eine Menge Schweiß und noch mehr Nerven gekostet, so dass ich lange darüber nachgedacht habe, ob ich das Tutorial zum bereitstellen soll.

Die Anleitung gilt ausschließlich für den ‚Standardlieferumfang‘ der CubieNAS V3n/V4n SD-Card Images. Falls zusätzliche Anwendungen und/oder Serverdienste installiert sind, sollte muss vor Durchführung des Betriebssystem Upgrades vom Anwender überprüft werden, ob die Anwendungen für Ubuntu Server 16.04 freigegeben sind. Im ungünstigsten Fall können zusätzlich installierte Anwendungen zu Upgrade-Fehlern führen, die in der Anleitung nicht enthalten sind.

Ich empfehle vor der Durchführung des Betriebssystem-Upgrades zu prüfen ob es überhaupt notwendig ist das Upgrade auszuführen. Wenn das CubieNAS bisher zufriedenstellend funktioniert hat, besteht m. E. kein Grund einen Crash des Systems zu riskieren. Letztendlich muss jedoch jeder selbst entscheiden ob er das Risko eingehen möchte.

 

Anwender, die das Betriebssystem-Upgrade durchführen möchten, benötigten folgendes Linux-Knowhow:

  • Grundlegende Kommandozeilenbefehle (ls, cat …)
  • Grundkenntisse zur Installation von Ubuntu Softwarpaketen (apt) und zur Beseitigung von Abhängigkeitsproblemen bei Softwarepaketen
  • keine Scheu vor Kommandozeileneingaben

Obwohl die Anleitung von mir mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt wurde, kann ich inhaltliche oder fachliche Mängel nicht aussschliessen. Aus dem Grund weise ich ausdrücklich daraufhin, dass die Nutzung der Anleitung auf eigene Gefahr erfolgt. Ich übernehme keinerlei Haftung für Schäden und/oder Datenverlust, die/der durch die Verwendung des Dokumentes entstehen.

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Um diese Fragen für sich selbst beantworten zu können, empfehle ich dringend vor Beginn der Arbeiten die Anleitung aufmerksam und vollständig durchzulesen.

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Tutorial – CubieNAS V3n/V4n OS Upgrade auf Ubuntu 16.04

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Update – Tutorial – Cubieboards – Seafile-Server Upgrade von 4.1.x auf 5.1.x

Soeben habe ich das Tutorial zum Upgrade für den, in den aktuellen CubieNAS (V3.x und V4.x) SD-Card Images enthaltenen Seafile-Server aktualisiert.

Wie üblich habe das Tutorial als pdf-Datei zum Download erstellt.

 

Downloadlink:

Tutorial zum Upgrade Seafile-Server 4.1.x auf 5.1.x für Dual CubieNAS Images

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Tutorial – Wlan Accesspoint auf Odroid XU3/XU3-Lite/XU4 einrichten

Obwohl die Odroid XU3/XU3-Lite/XU4 Minicomputer über keine eingebaute Wlan-Schnittstelle verfügen, ist es möglich mit Hilfe eines USB Wlan-Adapters damit einen Wlan Accesspoint zu betreiben.

Hier gehts zum Tutorial

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Tutorial – Ubuntu-Systemupdates für Docker deaktivieren

Hallo allerseits,

wie ich feststellen mußte, liefert Canonical in aktuellen Systemupdates für Ubuntu 14.04 die Dockerversion 1.6.2 aus.

Bei den auf stefanius.de bereitgestellen Docker SD-Card Images für Odroid XU3/XU3-Lite/XU4 und Cubietruck führt das Docker-Update zu folgendem Problem

  • Das in den SD-Card Images enthaltene Docker 1.8.2 wird deaktiviert
  • Das ältere, im Systemupdate enthaltene, Docker 1.6.2 wird aktiviert.

Das ganze kann jedoch verhältnismäßig einfach wieder rückgängig gemacht werden.

Die notwendigen Arbeitsschritte zur Deaktivierung der automatischen Docker Aktualisierungen per Systemupdate und die Arbeitsschritte zur 'Reaktivierung' von Docker 1.8.2 beschreibe ich in folgendem Tutorial.

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Tutorial – rootfs von SD-Card auf HDD/SSD auslagern für Odroid XU3/XU3-Lite/XU4

In den letzten Tagen wurde ich von einigen Nutzer meiner SD-Card Images für die Odroid XU3/XU3-Lite/XU4 Einplatinencomputer auf das Thema ‚Auslagern des Rootfs auf HDD/SSD‘ angesprochen. Das hat mich veranlasst dazu ein eigenständiges Tutorial zu erstellen.

Hier gehts zum Download des Tutorials

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Tutorial – Postfix mit Gmail als smtp-Relay einrichten

Viele Serverdienste und Monitoring-Applikationen wie LogWatch und Webmin verfügen über die Option Status- oder Benachrichtigungs-Emails zu senden.

Im Spam Zeitalter genügt es zum Versenden von Emails aus einem Heimnetzwerk jedoch nicht auf dem HomeServer/HomeNAS  einen MTA (Mail Transfer Agent) zu installieren. I. d. R. ist ein Heimnetzwerk mit einer dynamischen IP-Adresse am Internet angebunden.Da in der Vergangenheit sehr viele Spam-Emails über Server mit dynamischer IP-Adresse verschickt wurden, sind mittlerweile alle Mailserver so konfiguriert, dass sie nur Emails von Servern mit fester IP-Adresse annehmen.


Das bedeuted, die Emails vom HomeServer/HomeNAS müssen über einen ‚richtigen‘ Emailserver, wie z.B. dem smtp-Server von Google oder einem anderen Email- bzw. Internetprovidern, geleitet werden.

Um diese Aufgabe zu bewältigen  muss auf dem HomeServer/HomeNAS ein  MTA installiert und konfiguriert werden. Der ‚Klassiker‘ in diesem Bereich ist ’sendmail‘. Die Konfiguration des Programms ist jedoch sehr umständlich, so dass ich den ebenso leistungsfähigen MTA ‚Postfix‘ bevorzuge.

Die Installation und die Konfiguration von Postfix habe ich in einem Tutorial zusammengefasst . Das gilt übrigens für PC’s ebenso wie für Cubieboard2/Cubietruck, Raspberry Pi2 und Odroid XU3/XU4

Hier gehts zum Download des Tutorials

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Tutorial – Linuxkernel 4.x auf Cubieboard2/Cubietruck mit ausgelagertem rootfs auf HDD/SSD installieren

Gestern habe ich das Tutorial ‚ Linuxkernel 4.x auf Cubieboard2/Cubietruck installieren‘ online gestellt. Nachdem ich in den letzten Stunden wiederholt darauf angesprochen wurde ob auch einem CB2/CT mit ausgelagertem rootfs auf HDD/SSD der Linuxkernel 4.x installiert werden kann, habe mich dazu entschlossen auch hierzu ein Tutorial zu erstellen

Auf meinen Cubieboards nutze ich schon längere Zeit die von Danand erstellten Kernels 4.0.7 und 4.1.1b ohne Probleme.

Trotzdem gibt es einige Einschränkungen. So funktionieren die im Cubietruck eingebauten wlan und Bluetooth Schnittstellen mit dem Kernel 4.x nicht. Ebenso ist es nicht möglich eine grafische Benutzeroberfläche darauf zu betreiben. Ein weiteres Problem stellt das Thema ‚DHCP‘ in Verbindung mit der integrierten Ethernetschnittstelle der Cubieboards dar. So ist es mir bei meinen Tests mit dem Kernel 4.x nicht gelungen meine Testsysteme ‚dazuzubewegen‘ vom DHCP-Server in meinem Netzwerk eine IP-Adresse anzufordern. Sobald ich jedoch eine statische IP-Adresse konfiguriert habe, läuft die Ethernetschnittstelle fehlerfrei.

Für mich stellen die genannten Einschränkungen kein Problem dar.

Trotzdem möchte ich folgende Warnung aussprechen

Falls

  • die im Cubietruck eingebauten Wlan und Bluetooth Schnittstellen benötigt werden
  • eine grafische Benutzeroberfläche benötigt wird
  • eine DHCP-IP-Adresse für das Cubieboard benötigt wird

nicht auf den Linuxkernel 4.x upgraden.

Das Tutorial stelle ich wie immer als pdf-Datei bereit . Hier gehts zum Download

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Tutorial – Linuxkernel 4.x auf Cubieboard2/Cubietruck installieren

Nachdem ich in letzter Zeit wiederholt auf das Thema ‚Linuxkernel 4.x auf Cubieboard2/Cubietruck‘ angesprochen wurde, habe mich dazu entschlossen dazu ein kurzes Tutorial zu erstellen

Auf meinen Cubieboards nutze ich schon längere Zeit die von Danand erstellten Kernels 4.0.7 und 4.1.1b ohne Probleme.

Trotzdem gibt es einige Einschränkungen. So funktionieren die im  Cubietruck eingebauten wlan und Bluetooth Schnittstellen mit dem Kernel 4.x nicht. Ebenso ist es nicht möglich eine grafische Benutzeroberfläche darauf zu betreiben. Ein weiteres Problem stellt das Thema ‚DHCP‘ in Verbindung mit der integrierten Ethernetschnittstelle der Cubieboards dar. So ist es mir bei meinen Tests mit dem Kernel 4.x nicht gelungen meine Testsysteme ‚dazuzubewegen‘ vom DHCP-Server in meinem Netzwerk eine IP-Adresse anzufordern. Sobald ich jedoch eine statische IP-Adresse konfiguriert habe, läuft die Ethernetschnittstelle fehlerfrei.

Für mich stellen die genannten Einschränkungen kein Problem dar.

Trotzdem möchte ich folgende Warnung aussprechen

Falls

  • die im Cubietruck eingebauten Wlan und Bluetooth Schnittstellen benötigt werden
  • eine grafische Benutzeroberfläche benötigt wird
  • eine DHCP-IP-Adresse für das Cubieboard benötigt wird

nicht auf den Linuxkernel 4.x upgraden.

Das Tutorial stelle ich wie immer als pdf-Datei bereit . Hier gehts zum Download

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Installation und Konfiguration eines DNS/DHCP-Servers auf Cubieboard2 bzw. Cubietruck

Nachdem ich in den Tutorials zu ‚VPN‘ und ‚Einrichtung eines Wlan-AP‘ mehrfach das Thema ‚DNS-Server‘ erwähnt habe, werde ich in dieser Anleitung die notwendigen Arbeitsschritte zur Installation und Konfiguration eines DHCP (isc-dhcp-server) und DNS-Servers (dnsmasq) im Heimnetzwerk beschreiben.

Dnsmasq kann zwar auch als DNS-Server betrieben werden. Mir ist es jedoch auf dem Cubieboard nicht gelungen den Server so einrichten, dass die DHCP-Clients neben ihrer IP-Adresse auch Gateway und DNS-Server ‚mitgeteilt‘ bekommen. Seltsamerweise funktioniert das bei einem x86-Server jedoch problemlos. Das aber nur am Rande.

Wann wird im Heimnetzwerk ein DNS/DHCP-Server benötigt?

Ein DNS-Server wird dann gebraucht, wenn im Heimnetzwerk mehrere Webservices wie z.b. Seafile, Baikal oder Webmail parallel betrieben werden. Schauen wir dazu folgende schematische Abbildung eines Beispiel-Heimnetzwerkes an

Heimnetzwerk
Es sind zwar nur wenige ‚Server‘ im Heimnetrzwerk vorhanden, ein System, cubieapp.mynet.home (IP-Adresse 192.168.1.3) beherbergt jedoch einige Netzwerdienste und Webapplikationen. Die Webapps sind als Virtual Hosts (Vhosts) unter Apache2 eingerichtet und ‚hören‘ alle auf den gleichen TCP/IP-Port (:80). Der Webserver unterscheidet die Vhosts ausschließlich nach deren Domainnamen (z. B. webmail.myet.home).

Weitergehende Informationen zum Thema Apache/Vhosts und TCP/IP-Ports

Was macht ein DNS-Server ?

Vereinfacht ausgedrückt ist ein DNS-Server so etwas wie ein Übersetzer. Computer können mit einem Domainnamen nichts anfangen, mit einer IP-Adresse aber schon. Umgekehrt können wir Menschen uns einen Domainnamen, wie z. B. ’stefanius.de‘ viel besser merken als dessen IP-Adresse ‚ 82.165.185.148‘. Dafürum wurden DNS-Server entwickelt. Sie übersetzen Domainnamen in IP-Adressen und umgekehrt.

Mehr Informationen zum Thema ‚DNS‘ sind hier zu finden.

Das Tutorial zur Installation und Konfiguration von dnsmasq und dem isc-dhcp-server habe ich (wie immer) als pdf-Dokument zum Download erstellt.

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